Die Geschichte der italienischen Pasta

Die italienische Küche unterscheidet sich regional sehr, aber Pasta gibt es überall in Italien. Vermutlich erfanden die von 800 bis 1000 v. Chr. in Mittelitalien lebenden Etrusker die Pasta. Archäologische Funde in der Toskana, in Umbrien und im Latium, der früheren Heimat der Etrusker, weisen darauf hin. Viele Sorten italienischer Pasta haben schon eine lange Tradition und werden regional bis heute bevorzugt.

Im Piemont und in Ligurien liebt man gefüllte Nudeln, in der Lombardei und im Friaul Ravioli. Die Emilia Romagna gilt als die Heimat der hausgemachten Nudeln und Ravioli schlechthin: Jetzt zu jeder Bestellung Olivenöl gratis!! Cappelletti, Tagliatelle, Garganelli und Lasagne sind die klangvollen Namen der aus hauchdünn gezogenem Teig hergestellten Pasta. Von hier stammt auch der berühmte Parmesan, eigentlich Grana genannt, ursprünglich in Parma und Reggio hergestellt. In Deutschland wird er von einigen Händlern angeboten. Die herzhafte und ländliche Küche im Latium serviert die Penne all'arrabbiata, was soviel wie "wütende Nudeln" heißt, weil sie mit scharfer Paprika zubereitet werden. Die Spaghetti alla carbonara sind nicht wütend, aber schnell zubereitet. Früher galten sie als stärkende Mittagsmahlzeit der Köhler in den Wäldern des Appenin. Auch von der Arbeit erschöpfte Arbeiter schafften es so, sich in wenigen Minuten aus Eidotter und Käse eine Sauce für ihre Pasta zu zubereiten. In den Abruzzen werden Maccheroni alla chitarra, Eiernudeln aus Hartweizen, gegessen. Auch Apulien hat seine Pasta: Orecchiette, Ohrennudeln. Pasta wird in Italien täglich gegessen. Das ist Tradition, man könnte sagen, gelebte Geschichte, die sich kein Italiener nehmen lassen würde. Am liebsten alles hausgemacht. Hier in Deutschland bieten Hersteller und Händler italienische Pasta und italienische Käsesorten an.

Wissenswertes über italienische Nudeln.